„Das Mädchen in Blau“

Wenn aus der Skizze ein Gemälde wird

Der Sommer weckt Bilder von Wärme, Freiheit und friedlichen Momenten in der Natur. Genau diese Atmosphäre fängt mein neuestes Gemälde mit dem Titel „DAS MÄDCHEN IN BLAU“ ein, ein Kunstwerk, das aus einer einfachen Bleistiftskizze entstand und von der wiederkehrenden Reise einer jungen Frau in einem blauen Kleid inspiriert wurde.

Vom Bleistift zum Pinsel: der kreative Prozess

Ich habe die Szene zunächst in Graphit skizziert und dabei die wesentlichen Konturen und Details erfasst. Dieser entscheidende Schritt ermöglichte es uns, den Grundstein für die Komposition zu legen und die Essenz des Augenblicks einzufangen. Zurück in der Werkstatt habe ich die Skizze im Rasterverfahren auf einer 70 x 70 großen Leinwand reproduziert. Dann habe ich mit Licht und verstohlenen Berührungen die Szene nach und nach so gefärbt, wie sie mir in Erinnerung geblieben ist, wobei ich hauptsächlich an den Schatten und Lichtern gearbeitet habe, insbesondere an den Blättern der Bäume.

Eine idyllische Sommerszene

Das Werk zeigt eine junge Frau, die an einem schönen Sommertag zu ihrem Lieblingsbadeplatz geht. Ich wollte die Schlüsselelemente dieses Gemäldes hervorheben:

  • Der Protagonist: gekleidet in ein kurzes blaues Kleid, barfuß in weißen Segeltuchschuhen

  • Die Kulisse: ein gewundener Pfad, der eine mit Wildblumen übersäte Wiese überquert

  • Im Mittelpunkt: zwei große Bäume in Seenähe, die für Schatten und Natur sorgen

  • Die Atmosphäre: eine Atmosphäre der Freiheit und Anmut, eingefangen vom geschmeidigen Gang der Frau

Künstlerische Techniken und Stil

Ich wollte eine starke und einzigartige Atmosphäre vermitteln und gleichzeitig den Geist der ursprünglichen Skizze durch die Komposition auf der Leinwand und die Ausgewogenheit der Farbzonen bewahren. Das einzigartige Thema dieses Kunstwerks hat mir den Rhythmus des Pinsels und seine skizzenhafte Wiedergabe aufgedrängt. Dieses Werk vereint mehrere künstlerische Elemente, um diese ganz besondere und zugleich banale Atmosphäre zu übersetzen:

  • Bleistiftzeichnung: die Grundlage der Arbeit und sorgt für Präzision und Detailgenauigkeit

  • Malen: Hinzufügen von Farbe und Textur zur skizzierten Szene

  • Licht- und Schattenspiel: Tiefe und Atmosphäre schaffen

  • Ausgewogene Komposition: Führung des Auges des Betrachters durch die Szene

Die Kunst des visuellen Geschichtenerzählens

Was dieses Werk besonders fesselnd macht, ist seine Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen. Es lädt den Betrachter ein, sich nicht nur diesen genauen Moment vorzustellen, sondern auch, was davor und danach passieren könnte. Durch dieses visuelle Storytelling entsteht eine emotionale Verbindung zum Werk.

Eine Ode an Sommer und Freiheit

Dieses aus einer einfachen Bleistiftskizze entstandene Gemälde ist viel mehr als die einfache Darstellung einer Sommerszene. Es ist ein Fest der Freiheit, der Natur und der kleinen Freuden des Lebens. Es erinnert uns an die Schönheit einfacher Momente und die Freude, die ein gemütlicher Spaziergang zu einem geliebten Ort bringen kann. Durch die Kombination von Bleistiftzeichnungs- und Maltechniken wollte ich ein Werk schaffen, das unsere Sinne und Emotionen anspricht und uns einlädt, in diese idyllische Szene einzutauchen und, wenn auch nur für einen Moment, die Wärme der Sonne und das Versprechen von zu spüren ein erfrischendes Bad .

Ein Kunstwerk, das an die Reise erinnert

Diese Arbeit bezieht sich auf die tägliche Reiseroute einer jungen Frau, die einer regelmäßigen Sommeraktivität nachgeht. Seine Reise wird von Gewohnheit und Routine bestimmt. Der Geist ist zweifellos von vielfältigen und vielfältigen Gedanken durchdrungen, aber sein Weg bleibt unverändert mit einem Rhythmus und einer Kadenz, die sie selbst wie eine Gewohnheit integriert hat, so dass ihre Route überlagert werden konnte, ohne den geringsten Fehler in der Reiseroute zu zeigen, wie eine virtuelle Galerie, in die sie eintaucht ihren Platz, wann immer ihre Entscheidung ihre täglichen Aktivitäten betrifft.

In meiner künstlerischen Arbeit wollte ich diese Virtualität der Galerie durch dieses grüne Rechteck darstellen, das dieser jungen Frau gegenübersteht.

 
Alain Rouschmeyer

Alain Rouschmeyer ist vor allem für seine Acrylgemälde auf mittelformatiger Leinwand und seine zeitgenössischen Tuschezeichnungen bekannt. Als Beobachter des Alltags analysiert er den menschlichen Gang anhand der Haltungen und Räume, die er durchquert, als wolle er das Banale erforschen und seinen Duft einfangen. Sein künstlerischer Weg lädt ihn zur Arbeit an Architektur ein, in der er gerne über Wohnräume und die Transversalitäten nachdenkt, die ihre Nutzung bestimmen. Wie ein Dichteranalytiker navigiert Alain Rouschmeyers Werk zwischen Realität und Intimität und offenbart Bindung und Loslösung nach einem bewussten Willen. Es erkundet die verborgene Dimension des Alltags, die uns immer wieder herausfordert wie Jazzmusik oder warmer Blues. Die Romantik, deren zeitgenössische und zeitlose Übersetzung er voll und ganz annimmt, bewohnt den Bildträger als einen involvierten Raum.

https://www.alainrouschmeyer.art
Vorherige
Vorherige

Figurative Kunst: Ein Minenfeld der Interpretationen

Nachfolgend
Nachfolgend

Die Skizze… Grundlage meines Ansatzes